Art Deco
Seit der Pariser Messe 1925 der beherrschende Stil bis weit in die 40er Jahre.
Dieser ist in seiner zeitlosen Art auch heute noch modern.
Es läßt sich trefflich streiten, welche Formen denn nun typisch Art Deco sind und welche nicht.
Für Puristen muss Art Deco streng geometrisch sein, wie z.B. unten das Service von Alexander Clark, Birmingham, 1932. Ich persönlich bin da nicht so streng.
Französisches Art Deco
Alles begann 1925 auf der International Exposition of Modern Industrial and Decorative Arts, von der auch die Bezeichnung Art Deco abgeleitet wurde.
Und alles begann mit diesem Service
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Roux - Marquiand aus Lyon bekam dafür 1925 in Paris die Goldmedaille Es ist somit wohl so etwas wie die "Mutter aller Art Deco Teeservice" |
In den 10 Jahren danach wurden in Frankreich wunderschöne Art Deco Service entworfen
Englisches Art Deco
An den beiden folgenden 3 Service kann man sehr schön erkennen, wie die Formen aus der Zeit von George III im Art Deco wieder aufgenommen wurden.
Deshalb kann man auch gut schlichte gregorianische Tabletts verwenden.....
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Roberts + Belk London 1919 |
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Roberts + Belk Birmingham 1929 |
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Charles S. Greenberg für Tiffany Birmingham 1930 |
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Alexander Clark Birmingham 1932 |

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George Wish Sheffield 1933 |
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Thomas Bradbury London 1934 |

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A E Poston Birmingham 1936 |
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Mappin + Webb Sheffield 1937 |

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Searle + Co London 1937 |
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C.E. London 1937 |
Frank Cobb Sheffield 1937 |
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Walker + Hall Sheffield 1938 |
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Stower + Wragg Sheffield 1939 |
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Mappin + Webb Sheffield 1940 |
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George Bryan Birmingham 1941 |

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Mappin + Webb Sheffield 1941 |

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Stower + Wragg Sheffield 1942 auf Originaltablett FOR SALE |
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Frank Cobb Sheffield 1945 |
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Frank Cobb Sheffield 1945 FOR SALE |
Emil Viner Sheffield 1946 |
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| Mappin+Webb Sheffield 1946 Design: Keith Murray |
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Emil Viner Sheffield 1947 |
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Walker + Hall Sheffield 1947 mit den Original Holzfüßen eine Rarität |
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Frank Cobb Sheffield 1948 |
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R E Stone London 1948 |
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handgemacht signiert mit Untersetzer |
Cafe au Lait set, Design A. E. Pittman, London 1949, von Wakely + Wheeler
für Payne+Son, Oxford.
Anlehnungen an Gregorianische Kannenformen? Klar!
Das ganze Art Deco hat sich angelehnt....
30 cm hoch, Gesamtgewicht fast 3 kg!
Von diesem cafe au lait set wurden nur 3 Stück in Handarbeit gefertigt.
2 gingen nach St. Edmund Hall in Oxford, von denen eines über und über mit Inschriften versehen ist.
Von den "Unversehrten" gibt es also nur 2.
Dieses hier ging an David Morton, als er am Merton College an der University of Oxford war.
Neben der Zeichnung für die Kannen (interessantes Detail: 1 Zeichnung für 2 Ausgußformen)
habe ich auch die Vereinbarung zwischen Morton und Payne + Sons
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Goldsmiths + Silversmiths London 1949 |

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Adie Brothers Sheffield 1953 |
ART DECO "ivory"
eine besondere Spezialität sind Art Deco Service mit Griffen und Kronen aus Elfenbein

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Stower + Wragg Sheffield 1943 auf Originaltablett |
Was macht nun die Qualität eines / dieses Service aus?
o Ein Gewicht von 1,9 kg für ein 4-teiliges Service (z.B. Teekanne 740 Gramm).
o Keine Kratzer oder Dellen, sieht aus wie neu.
o Die Griffe und Kronen aus Elfenbein. Wunderschön geformt, ohne Risse, gleichmäßige Farbe, absolut fest und stabil.
o Alle Gravuren ganz scharf und gleichmäßig, nicht blindpoliert.
o Deckel schließt absolut passgenau. Die eingelassenen Scharniere schließen so perfekt, dass man sie kaum sehen kann.
o Alle Punzen identisch, gleicher Hersteller und Jahr! Perfekt lesbar auf allen Teilen. Ebenso ordnungsgemäß am Deckel - und sogar die Flügelmuttern für die Kronen tragen den Sterling Löwen.
o Ebenso das Tablett. Es ist fast wie ein 6er im Lotto, ein Service mit dem Originaltablett aus dem gleichen Jahr zu finden!