Hier finden Sie große und kleine Tabletts mit Griffen (tray), ohne Griffe (salver) und auch mal mit Mittelfuß (tazza):

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1797   James Darquits   London

ca. 38 cm lang, 27 cm tief und 978 Gramm schwer
Elegantes ovales George III Tablett, 225 Jahre alt.
Das Teeservice dient der Größendarstellung und gehört nicht zu diesem Angebot.
1150 €



1960     Asprey     London

Durchmesser ca. 31 cm und 918 Gramm
Sehr elegante Form. Wäre das Tablett 250 Jahre früher gefertigt worden, wäre der Preis 5-stellig.
1275 € (ohne Karaffe)

 


1917   Mappin + Webb    London

ca. 35 x 35 cm und 1417 Gramm schwer.
Ganz wunderbares Tablett mit schwerer Haptik!
2250 €



1908   William + George Sissons       London
ca. 67 cm lang, 43 cm tief und 2260 Gramm schwer
Elegantes ovales Tablett. Das Teeservice dient der Größendarstellung und gehört nicht zu diesem Angebot. Es kann aber parallel erworben werden.
2250 €



1779    Richard Rugg   London

1340 Gramm, ca. 40 cm lang und 32 cm breit. 

Rugg war Spezialist für salver. Man findet etliche. Aber ganz selten in dieser Qualität und mit den zeitgemäßen Verzierungen im Adam-Stil. Und noch viel seltener in ovaler Form! Perfekt für 3-teilige Teeservice und vieles mehr.
Die beiden crests mit Motto sind vom MacDowall Clan (rechts) und der Familie Untercombe (links).
2695 €

 


1789    Robert Sharp   London

38 cm Durchmesser und 1,6 kg. Sehr schwere Qualität in super Zustand!
2750 € (ohne Kelche)



1830   Edward Power  Dublin

Durchmesser 42 cm und 1753 Gramm
2750 €


1776    Robert Makepiece + John Carter   London

Diese ovalen George III Tabletts sind so selten und gut!
Erstklassiges großes Tablett aus dem Besitz eines Erzbischofs.
43 cm x 24 cm Durchmesser und 1630 Gramm.
2950 €



1984     Roberts + Belk     Sheffield

ca. 66 cm lang über Griffe, 54 cm lang ohne Griffe, 40 cm tief und 3370 Gramm schwer.
Bei den aktuell hohen Silberpreisen eigentlich ein typischer Einschmelz-Kandidat.
Nicht antik, nicht künstlerisch anspruchsvoll, aber viel Silber.
Taucht heute so ein Tablett in England auf in schlechtem Zustand - also verkratzt und ggf. sogar gedellt - dann wandert es entweder sofort in die Schmelze für aktuell rund 2000 Euro.
(Übrigens: Der Einschmelzpreise ist nicht gleich dem Börsenpreis. Alles kostet Geld!)
Oder es wird spekulativ auf Seite gelegt, in der nicht unbegründeten Hoffnung, dass der Silberpreis weiter steigt.
Dieses Tablett hier ist aber in Top-Zustand und professionell poliert. Natürlich ist der Preis auch gestiegen durch die Einfuhrumsatzsteuer nach dem Brexit. Aber solche Qualität wurde und wird nicht gefertigt in Deutschland und ist hier auf dem Markt auch nicht zu finden. Schon gar nicht zu diesem nach wie vor günstigen Preis.
3250 € (ohne Service)





1805    William Bennett    London

ca. 68 cm lang und 44 cm tief. 3086 Gramm schwer.
3850 €


EXKLUSIV!

1824     Edward Barton      London

ca. 66 cm Durchmesser und 7,5 kg schwer!
In den 1820er Jahren - der Regierungszeit von George IV, der englischen Version von Ludwig Sonnenkönig - wurde das prunkvollste Silber gefertigt. Es war auch die Zeit der großen runden Präsentations-Tabletts. Edward Barton war der Spezialist für die extravaganten Stücke und dieses hier ist schon aufgrund seiner Größe und des Gewichts ein ganz besonderes Exemplar.

Der gegossene Rand ist extrem fein und aufwändig gemacht, mit separaten Motiven in jedem Viertel und in 3-dimensionaler Darstellung.
Exakt das gleiche Tablett wurde - ebenfalls im Jahre 1824 - vom Duke of Cambridge aquiriert. Die hauchdünne Goldauflage ist Geschmacksache, rechtfertigt aber zumindest vom Materialwert her nicht den Preis von 74500 USD (plus rund 30 % Gebühren), der 2012 bei Christies erzielt wurde.
https://www.christies.com/lot/lot-5610857
2004 wurden dort "nur" knapp 30` plus Gebühren für den salver fällig. Und heute können Sie ihn für 125000 Pfund bei Pash Antique in London Mayfair erwerben.
Ach, das ist doch alles nix gegen unsere verdeckte Inflation ;-)
Mein Exemplar wurde im Jahre 1832 an Benjamin Godfrey Windus (1790 - 1867) verliehen, einem Herrn, der mindestens so interessant ist wie der Duke. Für sein Engagement im "Court of Common Council", dem wichtigsten Entscheidungsgremium der City of London Corporation.
Ein langjähriges Engagement, das vielleicht nicht zufällig im Jahre 1832 endete, dem Todesjahr seines Vaters, in dem Herr Windus ein großes Vermögen erbte und sich ab dann seiner großen Leidenschaft widmete: Der Förderung und Sammlung von Aquarellkunst, vor allem von Joseph Mallord William Turner, dem wohl bedeutendsten bildenden Künstler Englands in der Epoche der Romantik. Windus hatte die umfangreichste Turner Sammlung, von der - einschließlich seiner beiden Kinder - John Scarlet Davies 1835 ein Gemälde schuf, welches sich heute im Britisch Museum befindet.

Hier finden Sie bei Interesse weitere Hintergründe:
https://www.turnerintottenham.uk/bg-windus.html
Kommen wir zum Preis: Es gibt - abgesehen von dem o.g. Exemplar für 125000 GBP - kein vergleichbares Exemplar auf dem Markt. Nur ein paar ganz wenige in fast gleicher Größe, aber mit viel einfacheren Rändern. (Siehe Koopman Foto oben)

Trotzdem kann ich einen Preis ausrufen, der noch darunter liegt.
17500 €
(Versand nach Absprache, den kann man nicht einfach in einen Karton packen!)
Da das Prachtstück nicht in mein Fotozelt passt, muss ich improvisieren. Immerhin zeigt das Foto auf der handelsüblichen Waschmaschine die Größe.