1904 Johnson, Walker + Tolhurst London
37 cm hoch und 1725 Gramm schwer
Ich bin ja immer vorsichtig mit dem Begriff Kunst, aber die seltenen Werke von Latino Movio gehören sicher zum künstlerisch Wertvollsten, was je aus Silber gefertigt wurde.
Jedes Stück ein handgefertigtes Unikat.
Dazu Jugendstil pur, der aus England (oft verwechselt mit Arts + Crafts) nur ganz selten zu finden ist und aus Deutschland meist nur versilbert oder aus Zinn.
The facsimile signature of Latino Movio (1858 - 1949) has been noted on chased and embossed Arts & Crafts silver pieces hallmarked between 1901 and 1907.
Although very few details about his life and work have come to light, he appears in the 1911 census as an Italian 'artist in metal repoussé'. His son and daughter are recorded living in the same house as a 'brass finisher and chaser' and 'art metal teacher' respectively.
Given the style of his work, and the date when his signature begins to appear on silver, it seems probable that he was employed in the workshop of Gilbert Marks whose output ceased around 1902 because of illness. Further weight is lent to this argument by the fact that Movio's facsimile signature turns up on items bearing the 'maker's mark' of Johnson, Walker & Tolhurst for whom Marks worked and at whose showrooms he exhibited his silver from 1895 to 1901.
A likely scenario is that Movio continued to work for them (as well as for other retailers) on his own account after leaving the employ of Marks, applying his own signature in the same style.
Diese imposante Vase ist signiert und datiert.
13950 €
Schälchen und Schalen
1935 Guild of Handicraft London
Durchmesser Deckel 37 cm, Durchmesser Schale 26 cm, Höhe gesamt 27 cm
und 2670 Gramm schwer.
Eine sogenannte Rose Bowl. Handgetrieben. Massiv und dickwandig!
Traditionell schwimmen darin Rosenköpfe im Wasser und verbreiten ihren Duft durch die Öffnungen im Deckel. Oder man nutzt diese, um ein Blumenbouquet zu stecken (Beispielbild letztes Foto).
Wobei ich es fast zu schade finde, die wunderbaren Piercing-Arbeiten im Deckel zu verdecken.
Ohne Deckel haben Sie eine große Obstschale oder auch einen Weinkühler.
So der so: Ein Blickfang allererster Güte! Komplett handgeschmiedet von den letzten Mohikanern der Arts+Crafts-Bewegung, den Harts in Chipping Campden.
Als C.R. Ashbee - der Gründer der Guild of Handicraft - im Jahre 1902 mit seinen Jüngern (Handwerkern) von London in die Cotswolds auswanderte und sich in Chipping Campden niederließ, war George Hart (gęb. 1882) einer von ihnen. Als alle im Jahre 1908 wieder getrennte Wege gingen, blieb George und legte in der Old Silk Mill in der Sheep Street den Grundstein für einen nun in der 4. Generation arbeitende Familienbetrieb.
Eine der letzten traditionellen Silberschmieden überhaupt!
Lesen Sie mehr auf diesen Webseiten:
https://hartsilversmiths.co.uk
https://hartsilversmithstrust.org.uk
Sie werden schnell erkennen, dass diese fantastische Schale nach Entwürfen von Ashbee gefertigt wurde. Und wenn Sie sich auf der Webseite das Video über die Fertigung einer kleinen Vase anschauen, dann wird deutlich, wieviel Arbeit und welch enormes Geschick in der Fertigung einer so großen und schweren Deckelschale steckt. Zumal mit den Werkzeugen und der Hitzetechnik von vor fast 100 Jahren!
Ein museumswürdiges Einzelstück und würdiger Repräsentant der Arts + Crafts Bewegung!
9500 €
1817 Joseph Agnell London
ca. 10 cm lang, 6 cm breit zusammen 544 Gramm schwer (4 Stück)
Ursprünglich für Salz am Tisch, können sie heute immer noch z.B. für Meersalz genutzt werden - aber auch für viel mehr! Das letzte Foto zeigt Serviervorschläge mit verschiedenen Schälchen.
1750 €
1799 Peter Padio London
14 cm lang und zusammen 520 Gramm schwer
Die seltenen Arbeiten aus der Werkstatt von Peter Padio gehören zu den feinsten Silberwaren des späten 18. Jahrhunderts. Seine Werke haben immer Alleinstellungsmerkmale durch sehr aufwändige Designs. Bei diesen Schalen sind es die ungewöhnlichen - um nicht zu sagen einmaligen - Perlengriffe.
(Das letzte Foto zeigt ein Verwendungsbeispiel mit einer ähnlichen Schale)
2990 €
1790 Peter Padio London
10 cm hoch, 16 cm Durchmesser und 438 Gramm schwer.
Die seltenen Arbeiten aus der Werkstatt von Peter Padio gehören zu den feinsten Silberwaren des späten 18. Jahrhunderts. Seine Werke haben immer Alleinstellungsmerkmale durch sehr aufwändige Designs. Die Außendekoration dieser Schale verleiht ihr eine enorme Tiefe und Farbe.
Die schönste Schale in dieser Größe, die ich je hatte.
3750 €
1814 (4) und 1816 (2) S +C Younge + Co Sheffield
10 cm lang, 8 cm tief, 5 cm hoch und zusammen 880 Gramm schwer (6 Stück)
Nach über 200 Jahren noch ein Sixpack - Respekt! ;-)
Ursprünglich für Salz am Tisch, können sie heute immer noch z.B. für Meersalz genutzt werden - aber auch für viel mehr! Das letzte Foto zeigt Serviervorschläge mit verschiedenen Schälchen.
3250 €
1824-27 Emes + Barnard London
9.5 cm Durchmesser, 6 cm hoch und zusammen rund 1,3 kg Sterling Silber (10 Stück)
Wunderschöne Schälchen in tollem Zustand.
Ein Ensemble von 10 Stück zu finden, ist mind. ein 5er im Lotto. Nicht jeder braucht 10. Aber wer auch mal mehr als 4 Gäste bewirten möchte, der hat hier eine ziemlich einmalige Chance!
Ursprünglich für Salz am Tisch, können sie heute immer noch z.B. für Meersalz genutzt werden - aber auch für viel mehr! Das letzte Foto zeigt Serviervorschläge mit verschiedenen Schälchen.
Übrigens: Auf dem 2. Foto unten - das mit der Eiscreme - ist das Schälchen angelaufen. Ich hatte es vorher ein paar Minuten im Tiefkühlfach, das bietet sich an bei Eis.
4950 €
1861 John Samuel Hunt London
Schalen aus Sterling Silber
10 cm Durchmesser, 6 cm hoch und zusammen 626 Gramm schwer (!!)
Museumswürdig! Gefertigt in Paul Storr-Qualität von seinen Nachfolgern und aus dem Besitz von Charles Henry Gordon Lennox (1813-1903), dem 6. Duke of Richmond, angeschafft anläßlich seiner Ernennung im Jahre 1861.
(Auf dem letzten Foto sehen Sie Verwendungszwecke für div. kleine Schalen)
2250 €
1674 William Grant London
20 cm lang über Griffe, 11 cm Durchmesser am Rand und 335 Gramm schwer.
Diese vielseitig zu nutzende, 350 Jahre alte Henkelschale hat (im Gegensatz zu den meisten anderen aus der Zeit) eine ordentliche Größe und ist in Top-Zustand!
4250 €
1864 Thomas Harwood Birmingham
13 cm hoch und 13 cm Durchmesser. Original-Glaseinsatz. Silbergewicht 256 Gramm.
750 €
1790 William Laver London
Mit Griffen jeweils 29 cm lang und 18 cm hoch. Die herausnehmbaren Schalen 20 x 10 cm.
Zusammen 1977 Gramm schwer!
Bemerkenswerte Servierschalen: Die herausnehmbaren Innenschalen (natürlich auch aus Sterling Silber) erleichtern Befüllung und Reinigung. Massive, schwere Qualität: Jede Schale wiegt rund 1 kg. Keine Monogramme, keine Ausschleifungen - aber ganz ungewöhnliche, individuell angefertigte Deckel-Griffe in Form eines Familienzeichens.
Diese Terrinen sind vielseitig zu nutzen und nicht explizit für Saucen oder Suppen ausgelegt, denn sie haben erfreulicherweise kein Loch im Deckel für den Griff einer Kelle.
5950 €
1788 Robert Hennell London
49 cm lang, 22 cm tief, 25 cm hoch und 3 kg schwer (2965 Gramm)
Große, elegante und repräsentative Deckelschale.
Obstschale, Weinkühler oder einfach nur mit Deckel als Blickfang.
7950 €
1841 The Barnards London
32 cm lang, 25 cm tief, 13 cm hoch und 2,6 kg schwer
Diese High End - Schale von Edward, Edward Jun., John und William Barnard (kurz: "The Barnards") wurde ursprünglich gestaltet als Soufflé Dish. Das Soufflé wird in der herausnehmbaren Innenschale (natürlich ebenfalls aus Sterling Silber) gebacken und dann - eingesetzt in die schwere und aufwändig gestaltete Außenschale - eindrucksvoll serviert.
Natürlich können Sie alle möglichen kalten und warmen Köstlichkeiten darin servieren.
Der Freiraum zwischen Innen- und Außenschale isoliert genau wie bei einer Thermoskanne und hält die Temperatur - egal, ob Wärme oder Kälte. Verstärken können Sie diesen Effekt noch durch die Zugabe von heißem oder kaltem Wasser:
Wildragout? Kein Problem, dann füllen Sie noch heißes Wasser in die große, äußere Schale und halten dadurch die warmen Speisen in der Innenschale lange auf Temperatur.
Eis und Obstsalat? Gerne, dann füllen Sie Eiswasser in die Außenschale und alles bleibt noch länger kühl!
Die Außenschale ohne Einsatz ist groß genug, um als Weinkühler zu dienen.
Wappen und Familienzeichen (crest) zeigen die noble Herkunft:
The arms are Russell of Swallowfield (with a Baronet's badge) quartering Whitworth and others impaling De La Fontaine. They are specifically those of Sir Henry Russell, 2nd Baronet, who in 1816 married Marie Clotilde de la Fontaine (she died in 1852) in Pondicherry.
Swallowfield Park, near Reading, was bought by the Russell family in 1820 and remained in the family for the next 150 years.
A portrait of Lady Marie, by Sir Thomas Lawrence, is shown, as is a photograph of Swallowfield Park.
12500 €
Der schön gedeckte (Frühstücks-) Tisch
1791 William Abdy London
17 cm lang und 132 Gramm schwer.
Normalerweise bevorzuge ich die schweren, massiven Toastständer. Warum biete ich also diesen hier an? Weil er nicht nur elegant ist, sondern durch die ungewöhnliche, geschwungene Form des Basisgestells trotz seines geringeren Gewichts schön stabil. Top-Preis-Leistungs-Verhältnis!
Das Zeichen der Familie Holland aus Sutton, Lancashire.
495 €
1872 Henry Wilkinson Sheffield
19 cm lang, 13 cm breit und 427 Gramm schwer
Gönnen Sie sich bei Tafelsilber das Beste, was Sie sich leisten können.
Keinen Brotständer aus gebogenem Silberdraht oder ein Schnäppchen mit Lötreparaturen, bei dem die Bügel so eng aneinander stehen, dass man nur die guten Leibniz Butterkekse dazwischen kriegt.
Sondern ein haptisches Erlebnis aus dem 19. Jahrhundert in Top-Zustand.
Ein ungewöhnlich großer und schwerer Toast-Ständer.
1695 €
1817 Emes + Barnard London
16 cm lang, 10 cm hoch und 314 Gramm Sterling Silber.
Feinster Regency-Toastständer in ganz seltener Ausführung.
Das letzte Foto ist nur ein BEISPIELBILD mit einem ähnlichen Toasständer!
1850 €
Solche Streuer - caster genannt - waren vor allem im 18. Jahrhundert populär. Unterschiedliche Formen, Größen und Lochungen. Für Zucker, Salz, Pfeffer, Senf und andere Gewürze.
Heute noch gerne genutzt, auch für Puderzucker zu den Poffertjes 😋
1712 Charles Overing London
ca. 20 cm hoch und 378 Gramm schwer.
Streuer in dieser oktagonalen Form gab es nur für kurze Zeit zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Die stabile Bauweise ist sehr anspruchsvoll in der Herstellung und erfordert viel Material. Es ist also nicht verwunderlich, dass man recht schnell zu runden Formen überging.
Solche Streuer - sog. caster - gibt es in in Größen zwischen 8 cm und über 20 cm. Die kleinen werden vom Handel auch gerne Zuckerstreuer genannt, sind aber Salzstreuer. Ab etwa 15 cm Höhe kann man von Zuckerstreuern sprechen.
Dieser hier ist auf jeden Fall ein sehr ordentlicher Zuckerstreuer! Tolle Haptik durch hohes Gewicht und vor allem: Der Deckel sitzt fest und fällt Ihnen auch nach über 300 Jahren nicht mit dem Zucker auf die Muffins oder die Erdbeeren.
1350 €